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Was ist Post-Internet?

Beitrags-Cover: Was ist Post-Internet?
Dieser Inhalt wurde automatisch aus dem Ukrainischen übersetzt.
Das Internet ist nicht nur eine Technologie oder ein Werkzeug zur Informationsübertragung. Es hat unsere sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Realitäten so verändert, dass es ein unverzichtbarer Teil davon geworden ist, wie wir denken, die Welt wahrnehmen und miteinander interagieren. Mit der Entwicklung des Internets entstand der Begriff "Post-Internet", der eine neue kulturelle Phase beschreibt, in der digitale Technologien nicht nur neben uns existieren, sondern tief in alle Aspekte unseres Lebens integriert sind. Was bedeutet dieses Phänomen und warum ist es so wichtig?
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Definition des Post-Internets

Der Begriff "Post-Internet" entstand im Kontext von Kunst und Kultur zu Beginn der 2000er Jahre, um neue Formen künstlerischer Kreativität und kulturelle Prozesse zu beschreiben, die nach dem Zeitpunkt auftraten, als das Internet nicht mehr neu war und zur Gewohnheit wurde. Dieser Begriff ist jedoch breiter und umfasst nicht nur die Kunst. Post-Internet beschreibt eine Ära, in der das Internet nicht nur ein Werkzeug oder ein separates Medium ist, sondern vielmehr eine fundamentale Struktur unseres Alltags.
Im Kontext des Post-Internets wird das Internet nicht mehr als separater Raum wahrgenommen, in den Menschen eintreten, um Informationen zu erhalten oder mit anderen zu interagieren. Stattdessen ist es so in alle Lebensbereiche integriert — von persönlichen Beziehungen bis hin zu Wirtschaft und Politik — dass die Grenze zwischen Online- und Offline-Welten allmählich verschwimmt.

Einfluss auf die Kunst

Die Kunst des Post-Internets ist eines der Schlüsselbereiche, in denen dieses Phänomen seinen Ausdruck gefunden hat. Es ist Kunst, die in einer Ära geboren wurde und funktioniert, in der das Internet bereits so in das Leben integriert ist, dass die meisten Werke unter Berücksichtigung seines Einflusses geschaffen werden. Dies können sowohl digitale Werke als auch physische Objekte sein, aber alle spiegeln die Ästhetik und Kultur wider, die durch das globale Netzwerk geprägt sind.
Ein zentraler Aspekt der Post-Internet-Kunst ist die Interaktion mit der digitalen Kultur und Internet-Memes, die zu einem unverzichtbaren Teil des kollektiven Bewusstseins geworden sind. Künstler nutzen Elemente der Internetkultur, um neue Bedeutungen und Kontexte zu schaffen, oft die Grenzen zwischen digitalen und physischen Welten erforschend. Zum Beispiel können populäre Internet-Memes Themen für Gemälde oder Installationen werden, die mit breiteren kulturellen und sozialen Prozessen resonieren.
Darüber hinaus nutzt die Post-Internet-Kunst aktiv soziale Netzwerke und digitale Plattformen als Orte für Ausstellungen und Interaktionen mit dem Publikum. Künstler sind nicht mehr auf Galerien oder Museen beschränkt. Das Internet ermöglicht es jedem, seine Kunst für ein globales Publikum zu schaffen, zu veröffentlichen und zu verbreiten. Dies verändert nicht nur die Form der Kunst selbst, sondern auch die Rolle des Künstlers und des Betrachters.

Soziale Veränderungen und neue Realität

Post-Internet betrifft nicht nur die Kunst, sondern auch breitere soziale Prozesse. Soziale Netzwerke haben beispielsweise die Art und Weise, wie wir Beziehungen aufbauen, gesellschaftliche Bewegungen formen und unsere Gedanken ausdrücken, grundlegend verändert. Informationen werden jetzt sofort, direkt von einem Benutzer zum anderen, übermittelt, was neue Formen der Interaktion und Zusammenarbeit ermöglicht. Gleichzeitig führt dies jedoch zu bestimmten Herausforderungen — von Datenschutzproblemen bis hin zu Informationsüberlastung und Fake News.
Ein Aspekt des Post-Internets ist das Phänomen des "globalen Dorfes", in dem geografische Grenzen keine wichtige Rolle mehr spielen. Menschen aus verschiedenen Ländern können sofort interagieren, zusammenarbeiten und Ideen austauschen. Dies schafft neue Möglichkeiten für interkulturellen Dialog, wirft jedoch auch Fragen über die Bewahrung lokaler Identitäten in einer globalisierten Welt auf. Das Phänomen des globalen Dorfes werden wir in einem separaten Beitrag beschreiben.

Technologien und Selbstwahrnehmung

Post-Internet verändert auch unsere Selbstwahrnehmung. Der Mensch im Zeitalter des Post-Internets ist nicht nur eine physische Person, sondern auch eine digitale Präsenz. Unsere Online-Persönlichkeit, die wir durch soziale Netzwerke, Websites und digitale Plattformen aufbauen, wird oft ebenso wichtig wie die physische Präsenz. Dies verändert nicht nur, wie wir uns selbst sehen, sondern auch, wie andere uns wahrnehmen. Viele Aspekte des Lebens werden zunehmend digitalisiert, und zum Beispiel kann man bereits online über die Anwendung Diia heiraten.
Darüber hinaus bietet das Internet Möglichkeiten zur Schaffung neuer Gemeinschaften und neuer Gemeinschaftsformate. Menschen können beispielsweise online Gleichgesinnte finden, neue Unterstützungs- und Interaktionsnetzwerke bilden, die zuvor aufgrund physischer Distanz oder kultureller Barrieren nicht verfügbar waren. Zum Beispiel können interessierte Personen, die einen 3D-Drucker (oder mehrere) haben und der Armee helfen möchten, der Gemeinschaft DruкАрмія beitreten. Selbst aus der Ferne können Menschen kommunizieren und Dinge tun (sogar nicht digitale, sondern physische) und Einfluss auf globale und wichtige Angelegenheiten nehmen.
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Post-Internet ist mehr als nur ein technologisches Phänomen. Es ist eine kulturelle und soziale Realität, die unsere Wahrnehmung der Welt, unsere Interaktion mit Kunst, Gesellschaft und sogar mit uns selbst verändert. Wir leben in einer Ära, in der das Internet nicht mehr ein separater Raum ist, sondern tief in alle Aspekte unseres Lebens eingewoben ist. Die Post-Internet-Kultur, mit ihren neuen Formen der Kunst, sozialen Veränderungen und der Neubewertung von Identität, entwickelt sich weiter und transformiert unser Verständnis von der modernen Welt. Eine neue Generation wird sich kaum an eine Zeit erinnern können, als das Internet nicht das war, was es jetzt ist.
Zu diesem Beitrag habe ich ein Foto von der Ausstellung Error 404. Territories of Absence hinzugefügt, die 2017 in Bukarest stattfand. Diese Ausstellung beschrieb gerade die Aspekte der Transformation der Ära und des Post-Internets insgesamt.

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