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In der modernen Welt ist jeder von uns der Schöpfer und Zuschauer seiner eigenen Reality-Show, und es entsteht unweigerlich das Gefühl, dass andere ein erfüllteres Leben führen. Dieses Gefühl, bekannt in der Psychologie als Verlustangst-Syndrom (FOMO), ist das Ergebnis einer komplexen Interaktion zwischen sozialen Medien, neurobiologischen Prozessen und gesellschaftlichen Erwartungen.
FOMO (Fear of Missing Out) wird definiert als eine anhaltende Angst, die entsteht, wenn man denkt, dass andere aufregende, wichtige oder einzigartige Erfahrungen machen, während man selbst abwesend ist. Dieser Zustand ist eine direkte Folge mehrerer psychologischer Mechanismen:
- Gemäß der Theorie des sozialen Vergleichs von Leon Festinger haben Menschen eine angeborene Neigung, ihre Fähigkeiten und Überzeugungen zu bewerten, indem sie sie mit anderen vergleichen. Soziale Netzwerke bieten eine unbegrenzte Anzahl von Objekten für diesen Vergleich, jedoch mit einem wichtigen Nuance: Wir vergleichen unser „reales“ Leben mit der idealisierten „Fassade“, die andere präsentieren.
- Die Selbstbestimmungstheorie — ist eine Theorie, die besagt, dass für das psychologische Wohlbefinden eines Menschen drei grundlegende Bedürfnisse erforderlich sind: Autonomie, Kompetenz und Verbundenheit. FOMO untergräbt alle drei. Die ständige Angst, etwas zu verpassen, verringert das Gefühl der Autonomie, die Illusion des Erfolgs anderer lässt an der eigenen Kompetenz zweifeln, und idealisierte Bilder erzeugen ein Gefühl der sozialen Isolation.
- Aus neurobiologischer Sicht funktionieren soziale Netzwerke nach dem Prinzip der intermittierenden Verstärkung. Wenn wir eine neue Benachrichtigung oder ein „Gefällt mir“ sehen, schüttet das Gehirn Dopamin aus, was ein Gefühl der Zufriedenheit erzeugt. Dieser Prozess formt eine Verhaltensabhängigkeit. Die Angst, einen neuen „Dopaminreiz“ zu verpassen, ist ein Schlüsselfaktor von FOMO.
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