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Bis vor kurzem wurden Bekanntschaften „unter dem Timer“ ausschließlich mit romantischen Formaten wie Speed Dating assoziiert. In den letzten Jahren ist jedoch eine sanftere und für viele angenehmere Variante entstanden — Speedfriending. Das ist dasselbe Prinzip wie bei schnellen Bekanntschaften, aber ohne romantischen Unterton: nur Menschen, Gespräche und der Versuch, „seine“ zu finden.
Die Essenz ist einfach: Eine Gruppe von Fremden versammelt sich in einem Raum — offline oder online — und unterhält sich ein paar Minuten lang in Paaren, danach wechseln die Gesprächspartner. Alles geschieht schnell, etwas chaotisch, aber genau darin liegt der Sinn: die Anspannung des ersten Kennenlernens abzubauen und zu verhindern, dass das Gespräch „hängen bleibt“.
Dieses Format ist besonders in großen Städten populär geworden, wo es oft schwieriger ist, neue Freunde zu finden, als es scheint. Arbeit, Lebensrhythmus, ständige Beschäftigung — und der Freundeskreis wird allmählich kleiner. Speedfriending erscheint in diesem Kontext wie eine Art „Shortcut“: die Möglichkeit, an einem Abend mit einem Dutzend Menschen Bekanntschaft zu schließen, ohne unangenehme Pausen und lange Schriftwechsel.
Aber es geht nicht nur um Effizienz. Es gibt noch einen weiteren Aspekt — die Atmosphäre. Im Gegensatz zu klassischen Bekanntschaften kommen hier alle mit dem gleichen Ziel: zu reden und vielleicht einen Kontakt zu finden. Das nimmt automatisch einen Teil der sozialen Anspannung. Man muss keinen Anlass für das Gespräch erfinden — dieser ist bereits gegeben.
Interessant ist, dass Speedfriending besonders gut bei der Generation angekommen ist, die mit sozialen Netzwerken aufgewachsen ist. Einerseits sind wir an ständige Kommunikation gewöhnt, andererseits sind wir oft müde davon. Kurze, lebendige Gespräche in einem sicheren Format werden zum Kompromiss zwischen Online-Kommunikation und klassischen Bekanntschaften.
Gleichzeitig sollte man dieses Format nicht idealisieren. Nicht jedes Gespräch wird erfolgreich sein, und das ist normal. Manchmal sind ein paar Minuten zu wenig, um eine Person zu verstehen. Aber wie die Erfahrung der Teilnehmer zeigt, hilft genau diese „Geschwindigkeit“, nicht festzustecken und ohne übermäßige Erwartungen weiterzumachen.
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