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Dieser Inhalt wurde automatisch aus dem Ukrainischen übersetzt.
Ich bin schon lange von Videos aus Rom fasziniert, die immer häufiger auf TikTok und Instagram Reels auftauchen. Die Handlung ist immer die gleiche: Eine Menschenmenge in der römischen U-Bahn, ein Mann versucht, zu den Türen zu gelangen, aber eine Gruppe von Frauen blockiert ihm den Weg. Plötzlich beginnt er zu schreien “Pickpockets! Pickpockets!”, und die Frauen rennen hastig aus dem Waggon, ohne sich umzusehen. Auf den ersten Blick – nur ein Streit. Aber in Wirklichkeit ist das Teil eines ziemlich gefährlichen und raffinierten kriminellen Schemas.
Die Stadt als Falle für Touristen
Rom ist nicht nur das Kolosseum, Pasta und morgendlicher Espresso. Es ist auch eine der Hauptstädte der Taschendiebstähle in Europa. Und die U-Bahn ist ein wahres Paradies für diejenigen, die auf zerstreute Touristen aus sind. Besonders zu Stoßzeiten, wenn die Waggons überfüllt sind und man von allen Seiten gedrängt wird. Diese Umgebung ist die perfekte Bühne für “Profis”.
Theater der Taschendiebstähle
Die Frauen, die wir in diesen Videos sehen, sind keine zufälligen Passagiere. Es handelt sich um organisierte Gruppen von Diebinnen, die eng koordiniert arbeiten. Ihre Rolle besteht darin, eine Barriere an den Türen zu schaffen, um den Fluss von Menschen, die ein- oder aussteigen wollen, zu stoppen. In diesem Moment durchwühlen andere Gruppenmitglieder die Taschen, ziehen Geldbörsen, Telefone und Dokumente heraus. Sie bewegen sich blitzschnell, synchron und meist völlig unbemerkt.
“Pickpockets!” als Alarmzeichen
Wenn jemand – meist Einheimische, seltener Touristen – bemerkt, dass etwas Seltsames passiert, rufen sie “Pickpockets!” Das ist nicht nur ein Wort, es ist eine Art Sirene. Die Reaktion ist sofort: Verdächtige Frauen, selbst wenn sie noch nichts gestohlen haben, verlassen sofort den Waggon – ihr Hauptziel ist es, nicht erwischt zu werden. Manchmal filmen Zuschauer diese Szenen, und manchmal erzählen die Opfer selbst, wie sie beinahe zu Opfern wurden.
Warum gerade Frauen?
Das ist eine wichtige Frage. Der Grund ist, dass Frauen (besonders mit Kindern oder als Touristinnen) weniger Verdacht erregen. Sie sehen oft bescheiden und nicht aggressiv aus. Einige tragen lange Röcke, Tücher, benutzen Kinderwagen – alles, um ein “unschuldiges” Bild zu schaffen. Darüber hinaus haben einige minderjährige Komplizinnen, die schwer zur Verantwortung gezogen werden können wegen Altersbeschränkungen. Das ist ein bewusster taktischer Schritt.
Woher kommen sie?
In vielen Videos kann man hören, wie diese Frauen untereinander Rumänisch, Bulgarisch oder Dialekte der Romani-Sprache sprechen. Oft sind es Migranten aus dem Balkan oder Osteuropa, die durch die Städte und Länder der EU reisen, auf der Suche nach “leichtem Beute”. Sie können gefälschte Dokumente haben oder gar keine. Sie bleiben nicht lange an einem Ort: heute in Rom, morgen in Mailand, übermorgen in Barcelona.
Polizei? Was ist mit der Polizei?
Die italienische Polizei weiß natürlich über diese Schemen Bescheid. Aber oft hat sie nicht die Zeit oder die rechtlichen Mittel, um effektiv gegen Taschendiebstähle vorzugehen. Die meisten solcher Verbrechen werden als geringfügig eingestuft, und selbst wenn eine Diebin gefasst wird – sie kann ohne ernsthafte Strafe freigelassen werden. Oft fehlen die Beweise, oder die Opfer bleiben nicht für die Anzeige.
Was sollte ein Tourist tun?
Als ich diese Videos sah, stellte ich mir sofort die Frage: wie kann man sich schützen, wenn man in so eine Situation gerät?
Hier sind einige einfache, aber effektive Tipps:
- Bewahre wertvolle Dinge niemals in äußeren Taschen auf.
- Geld und Dokumente – nur in inneren Fächern oder in einer Bauchtasche unter der Kleidung.
- Halte deine Tasche in der Menge vor dir und nicht hinter dir.
- Vermeide Gedränge an den Türen – gehe besser weiter in den Waggon hinein.
- Wenn du “Pickpockets!” hörst – überprüfe sofort deine Sachen.
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