InhaltsverzeichnisKlicke auf den Link, um zur gewünschten Stelle zu navigieren
Dieser Inhalt wurde automatisch aus dem Ukrainischen übersetzt.
Airbags sind eines der Schlüsselelemente der passiven Sicherheit eines Fahrzeugs, die Leben bei Unfällen retten. Ihr Hauptziel ist es, die Aufprallkraft zu verringern und den Kopf, die Brust und andere verletzliche Körperteile des Fahrers und der Passagiere zu schützen.
Woraus bestehen Airbags?
Der Airbag selbst ist ein robuster Sack, der aus synthetischen Materialien, hauptsächlich Nylon oder Polyester, genäht ist und mit einer speziellen Beschichtung versehen ist, die hohen Temperaturen standhält. Im Inneren befindet sich ein mehrlagiger Textilsack, der sich bei einem Aufprall sofort mit Gas füllt.
Der Aufblasmechanismus funktioniert dank eines Gasgenerators. Früher wurden feste chemische Substanzen (zum Beispiel Natriumazid) verwendet, die bei einer Reaktion sofort Stickstoff freisetzten. Heute werden sicherere Mischungen verwendet – Argon, Helium oder andere inerte Gase unter Druck sowie Stickstoff, der bei der Verbrennung spezieller pyrotechnischer Patronen entsteht.
Geschichte der Erfindung
- 1951 – Der deutsche Ingenieur Walter Lindeblatt erhielt ein Patent für „eine aufblasbare Schutzsack für Fahrzeuge“.
- 1953 – Der Amerikaner John Hetrick patentierte sein eigenes System, inspiriert von Flugrettungswesten.
- In den 1970er Jahren begann die Firma Mercedes-Benz, die Technologie aktiv zu erforschen und installierte als erste einen Airbag in das Serienfahrzeug Mercedes-Benz S-Klasse (W116, 1979).
- In den 1980er Jahren kamen Airbags in die USA, wo die Automobilhersteller verpflichtet wurden, passive Sicherheitssysteme einzubauen.
- 1992 wurde der Toyota Avensis das erste Auto auf dem europäischen Markt mit einem Fuß-Airbag.
- In der Mitte der 1990er Jahre wuchs die Nachfrage nach Airbags: Bis 1998 hatten 95 % der Neuwagen in Europa mindestens einen Frontairbag, obwohl es noch keine gesetzliche Verpflichtung gab – der Markt diktierte die Sicherheit.
- Autoliv, ein schwedisches Unternehmen, führte die Produktion von Seitenairbags an – diese wurden 1994 im Volvo 850 eingeführt.
Heute sind Airbags Standard: Sie werden nicht nur vorne, sondern auch seitlich, in den Sitzen, Decken und sogar in den Sicherheitsgurten installiert.
Interessante Fakten
- Die durchschnittliche Auslösezeit eines Airbags beträgt etwa 30–50 Millisekunden (schneller als ein Augenblinzeln).
- Das Gewicht eines zusammengefalteten Airbags beträgt nur etwa 1,5–2 kg, aber er kann bei einem Unfall mit Geschwindigkeiten von bis zu 80 km/h Leben retten.
- Moderne Autos können zwischen 6 und 12 Airbags haben: für den Fahrer, den Beifahrer, Knie-, Seiten- und Vorhangairbags zum Schutz des Kopfes.
- Es gibt sogar spezielle Airbags für Motorradfahrer, die in Westen oder Jacken eingebaut sind.
Vorschriften und Statistiken
- In der EU und den USA ist die Installation von Frontairbags für alle Neuwagen obligatorisch.
- Laut der National Highway Traffic Safety Administration (NHTSA) haben Airbags von 1987 bis 2021 in den USA über 50.000 Leben gerettet.
- In Großbritannien trat 1991 das erste Gesetz zur Pflicht eines Frontairbags (für den Fahrer) in Kraft; dann, zwischen 1994 und 1998, wurden Beifahrer- und Seitenairbags zum Standard.
- Studien zeigen, dass das Risiko, dass ein Fahrer bei einem Frontalaufprall stirbt, um etwa 30 % sinkt, wenn im Auto ein Airbag und ein Sicherheitsgurt vorhanden sind.
- In Deutschland sank während der massenhaften Einführung von Airbags (1990–2005) die Zahl der Verkehrstoten um mehr als die Hälfte; der Rückgang der Sterblichkeit bei Frontalunfällen wird auf etwa 20 % aufgrund von Airbags geschätzt.
- Das Europäische Parlament prüft 2025 die Einführung von Airbags für Motorradfahrer, die schwere Rückenverletzungen um 60 % reduzieren können.
Dieser Beitrag hat noch keine Ergänzungen vom Autor.