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«Mädchen können nicht nett zu Otaku sein!?» zeigt, warum es normal ist, ein Anime-Fan zu sein.
Zu Beginn könnte Gals Can’t Be Kind to Otaku!? wie eine weitere romantische Komödie mit einem Set bekannter Klischees erscheinen: ein schüchterner Junge, zwei attraktive Klassenkameradinnen und ein Hinweis auf das klassische Wunsch-Erfüllungs-Motiv, also eine Handlung, die die Wünsche des Publikums erfüllt. Doch bereits ab der ersten Episode wird klar, dass der Titel nicht einfach nur auf Stereotypen setzen möchte.
Stattdessen setzt die Serie darauf, diese Vorstellungen zu erschüttern. Im Mittelpunkt stehen drei Charaktere, die sich nicht als Witze, sondern als durchaus angenehme Figuren herausstellen, mit denen man leicht mitfühlen kann.
Ein Anime-Fan im Mittelpunkt
Takuya Seo, der hier als Otaku-kun bezeichnet wird, wird leicht verlegen, aber das lähmt sein Verhalten nicht. Er kann normal sprechen, Komplimente machen und fühlt sich besonders wohl, wenn er über sein Lieblingsanime spricht oder sich mit Freunden unterhält.
Wenn er in der Nähe von selbstbewussten Jungs ist, findet Seo schnell einen gemeinsamen Nenner. Vor diesem Hintergrund wirkt der Held nicht wie ein hilfloses romantisches Archetyp, sondern wie eine normale Person, die sich einfach in ihrem Freundeskreis wohler fühlt.
Amane wird zunächst durch einen Witz eingeführt, dass sie angeblich kein Anime schaut und ihr ganzes Wissen von ihrer "Schwester" erhält, um die sie sich kümmert. Doch im Laufe der Zeit tritt dieser Aspekt in den Hintergrund, und die Figur zeigt sich als echte Fanatikerin, die sehr emotional über ihre Lieblingsserie sprechen kann.
Ijiti hingegen interessiert sich offen für Anime und fühlt sich in ihrer Extrovertiertheit wohl. Die Serie macht aus ihr keine distanzierte oder unbequeme Figur — im Gegenteil, sie zeigt sie als ganz normale Person ohne überflüssige künstliche Barrieren.
Die Ereignisse spielen in einer modernen Welt, in der Anime längst eines der beliebtesten Unterhaltungsformate weltweit geworden ist. Daher basiert die Geschichte nicht auf veralteten Klischees, sondern konzentriert sich mehr darauf, wie unterschiedlich Menschen in das Fandom eingebunden sein können — vom Ansehen von Episoden und Fanart bis hin zu Gachapon.
Genau deshalb wird Gals Can’t Be Kind to Otaku!? als sanfter und sehr zuschauerfreundlicher romantischer Komödien-Titel beschrieben, der daran erinnert: Ein Anime-Fan kann buchstäblich jeder sein. Und die Hauptidee besteht darin, Menschen zu finden, mit denen man gerne über seine Lieblingsserien spricht.