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Mandriki, Pampushky, Schulyky – süße Traditionen unserer Vorfahren

Beitrags-Cover: Mandriki, Pampushky, Schulyky – süße Traditionen unserer Vorfahren
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Süßigkeiten waren schon immer ein wichtiger Teil der ukrainischen Kultur. Schon unsere Vorfahren wussten, wie sie sich mit Leckereien ohne komplizierte Rezepte und exotische Zutaten verwöhnen konnten. Sie verwendeten das, was die Natur gab: Honig, Mohn, Mehl, Eier und Milch. Einige traditionelle Süßigkeiten sind bis zu uns durch die Jahrhunderte gelangt, und heute können wir diese alten Rezepte nachkochen und den Geschmack der Geschichte erleben. Lassen Sie uns also näher mit Mandryky, Pampushky und Shulyky – dem wahren gastronomischen Erbe der Ukraine – vertraut machen.

Mandryky – süße Speisen für Reisende

Mandryky sind kleine, flauschige Pampushky oder Plätzchen, die seit jeher von den Ukrainern zubereitet werden, besonders am Tag des heiligen Apostels Petrus und Paulus (12. Juli). Der Legende nach nahmen die Hirten, die ihre Schafe in den Bergen weideten, diese süßen Leckereien auf ihre langen Reisen mit, daher der Name – Mandryky.
Sie wurden auf der Basis von Quark oder saurer Milch mit der Zugabe von Eiern, Mehl, manchmal einer Prise Salz und Honig zubereitet. Sie wurden im Ofen oder in der Pfanne gebraten und dann großzügig mit Honig übergossen. Dies war nicht nur ein schmackhaftes, sondern auch nahrhaftes Gericht, das lange haltbar war und Kraft auf der Reise gab.

Pampushky – nicht nur zu Borschtsch

Pampushky werden in unserer Küche am häufigsten mit Borschtsch assoziiert, es gibt jedoch auch eine süße Variante dieses Gerichts. Sie haben eine zarte Textur und eine luftige Struktur, da sie aus Hefeteig zubereitet werden.
Süße Pampushky wurden traditionell mit Puderzucker bestreut, mit Honig oder Mohnsoße übergossen. Sie wurden oft zu Weihnachten, Ostern oder Hochzeitsfeiern zubereitet. Kindern schienen Pampushky besonders lecker, wenn sie mit hausgemachter Marmelade oder frischen Beeren serviert wurden.

Shulyky – Honig-Mohn-Leckerei

Shulyky sind eines der ältesten rituellen Gerichte der Ukrainer, das seit jeher am Makoviy (14. August) zubereitet wird. Man kann sie als Vorfahren der modernen Plätzchen bezeichnen.
Shulyky wurden aus ungesäuertem Teig mit Wasser oder Milch zubereitet, im Ofen bis zur knusprigen Kruste gebacken und dann in kleine Stücke gebrochen und großzügig mit verdünntem Honig und Mohn übergossen. Der Mohn für dieses Gericht wurde unbedingt in einer Mörser zerstoßen, bis er milchig und zart wurde. Dieses Dessert hatte nicht nur einen sättigenden, sondern auch einen symbolischen Sinn – Shulyky wurden mit Fruchtbarkeit, Wohlstand und einem Schutz gegen böse Kräfte assoziiert.

Süße Traditionen, die es wert sind, wiederbelebt zu werden

Diese drei Gerichte sind nur ein kleiner Teil des reichen gastronomischen Erbes der Ukrainer. Sie sind nicht nur schmackhaft, sondern tragen auch die Geschichte, Kultur und Traditionen unserer Vorfahren in sich. Heute können wir Mandryky, Pampushky oder Shulyky in unserer eigenen Küche zubereiten, indem wir dieselben Zutaten verwenden, die auch unsere Großmütter und Urgroßmütter verwendet haben.
Indem wir diese Traditionen wiederbeleben, kosten wir nicht nur alte Rezepte, sondern überliefern auch die Kultur des ukrainischen Tisches – großzügig, warm und voller Liebe.

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