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Dieser Inhalt wurde automatisch aus dem Ukrainischen übersetzt.
Kulisch – kosakische Energie in einem Gericht
Wenn Sie jemals in der Natur waren und Brei über dem Feuer gekocht haben, haben Sie vielleicht nicht einmal geahnt, dass Sie die Traditionen der zaporozhischen Kosaken nachahmen. Kulisch ist eines der ältesten ukrainischen Gerichte, das bereits von den Kosaken der Zaporozhzhya Sich auf Märschen zubereitet wurde. Die Hauptzutat ist Hirse, die sich gut hielt und unter den Bedingungen langer Reisen nicht verderblich war.
Der klassische Kulisch wurde in Wasser oder Brühe mit der Zugabe von Schmalz, Zwiebeln und Knoblauch zubereitet. Reichhaltigere Varianten beinhalteten Fleisch, Grieben und Kräuter. Aufgrund seiner Nährstoffdichte und Einfachheit wurde Kulisch zu einem echten Retter auf fernen Märschen, da es den Kosaken Kraft und Energie verlieh.
Der Name „Kulisch“ stammt aus den türkischen Sprachen, wo das Wort „qulіš“ „Mischung“ bedeutete. Tatsächlich wird dieses Gericht zubereitet, indem alle Zutaten in einem Kessel gemischt werden, was es nicht nur sättigend, sondern auch recht einfach in der Zubereitung macht.
Heute bleibt Kulisch ein beliebtes Gericht unter Touristen und Liebhabern aktiver Erholung, da es einfach im Freien zubereitet werden kann. Und manche bereiten es sogar zu Hause zu, indem sie moderne Zutaten wie Pilze oder Sahne hinzufügen und Kulisch noch schmackhafter machen.
Vereschaka – ein Gericht, das „verrückt“ macht
Kann man „Vereschaka“ essen? Wenn Sie nicht wissen, was dieses Gericht ist, könnte der Name an etwas Ungewöhnliches denken lassen. Doch Vereschaka ist ein sehr schmackhaftes Fleischgericht, das aus der alten Küche der ukrainischen Städte stammt.
Dieses Gericht wird aus Rippchen, normalerweise von Schweinen, zubereitet, die in Bier oder Kwas mit Zwiebeln und Gewürzen geschmort werden. Einige Rezepte sehen die Zugabe von Rote-Bete-Kwas vor, was dem Gericht einen besonderen süß-sauren Geschmack verleiht. Während der Zubereitung brutzelt das Fleisch intensiv in der Pfanne oder im Kessel, und die dabei entstehenden Geräusche erinnern an Geschrei. Genau deshalb erhielt das Gericht diesen interessanten Namen – Vereschaka.
Es gibt eine Legende, dass dieses Gericht noch aus der Zeit des Hetmans Ivan Mazepa stammt. Angeblich erfand einer der Köche namens Vereschaka diese Zubereitungsart für Fleisch, und sein Rezept gefiel dem Hetman so gut, dass das Gericht den Namen seines Schöpfers erhielt.
Heute ist Vereschaka hauptsächlich in den zentralen Regionen der Ukraine bekannt, und obwohl es nicht so populär ist wie Borschtsch oder Wareniki, werden echte Feinschmecker ihren reichen Geschmack und ihr Aroma sicherlich zu schätzen wissen.
Zavyvanets – nicht nur süße Freude
Ein weiteres interessantes Gericht mit einem ungewöhnlichen Namen ist Zavyvanets. Dieses Wort deutet darauf hin, dass das Gericht eine gedrehte Form hat, und das ist tatsächlich so! Zavyvantsi können sowohl süß als auch fleischig sein, aber sie haben alle eine gemeinsame Eigenschaft – die Füllung, die in Teig oder Fleisch eingewickelt wird.
Die bekannteste Variante ist der süße Zavyvanets, der einem Kuchen ähnelt. Er wird aus Hefeteig oder Blätterteig zubereitet und mit Mohn-, Nuss- oder Obstfüllung gefüllt. In der alten Zeit wurden solche Zavyvantsi zu großen Feiertagen, insbesondere zu Weihnachten und Ostern, gebacken.
Eine weniger bekannte, aber nicht weniger schmackhafte Variante ist der fleischige Zavyvanets. Dies ist ein Stück Fleisch (oft Schweine- oder Rindfleisch), das mit Pilzen, Käse oder Gemüse gefüllt, dann zu einer Rolle gedreht und gebacken wird. Ein solcher Zavyvanets ist eine hervorragende Alternative zum traditionellen Braten.
Der Name „Zavyvanets“ stammt von dem Wort „zavyvati“, was „wickeln, drehen“ bedeutet. Daher hat dieses Gericht seinen Namen völlig zu Recht erhalten – denn seine Hauptmerkmale liegen in der Form.
Die ukrainische Küche ist nicht nur voller schmackhafter, sondern auch interessant benannter Gerichte. Kulisch, Vereschaka und Zavyvanets sind nur drei Beispiele, aber jedes von ihnen hat eine reiche Geschichte und einen besonderen Geschmack, der von Generation zu Generation weitergegeben wird. Unsere Vorfahren erfanden nicht nur schmackhafte Rezepte, sondern gaben ihnen auch poetische, metaphorische Namen, die von der Zubereitung, besonderen Eigenschaften oder sogar Legenden erzählen.
Also, wenn Sie diese Gerichte noch nicht probiert haben – tun Sie es unbedingt! Vielleicht werden sie Ihre Favoriten, und ihre ungewöhnlichen Namen werden Anlass für interessante Gespräche am Tisch sein.
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