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Das Hauptziel des Aufbaus räumlicher Modelle ist die Suche nach dem optimalen Standort für Unternehmen oder die Spezialisierung der LandwirtschaftDie Modelle werden in zwei Gruppen unterteilt:Statische StandortmodelleGemeinsame Merkmale klassischer StandorttheorienStandort der Landwirtschaft: "Ringe" von Johann Heinrich von ThünenStandort der Industrie: "Faktoren-Dreieck" von Alfred WeberDynamische StandortmodelleWichtige Perspektiven zur Dynamik der regionalen Entwicklung
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Das Hauptziel des Aufbaus räumlicher Modelle ist die Suche nach dem optimalen Standort für Unternehmen oder die Spezialisierung der Landwirtschaft
Die Modelle werden in zwei Gruppen unterteilt:
- statische (frühe Entwicklungsstufe der Wissenschaft, einfache Modelle);
- dynamische (komplexere, spätere Modelle, die nicht nur räumliche Beziehungen, sondern auch raum-zeitliche berücksichtigen).
Statische Standortmodelle
Klassische Standortmodelle:
- Modell von Johann Heinrich von Thünen
- Modell von Alfred Weber
- Modell von Albert Schäffle
- Modell von Wilhelm Launhardt
- Modell von Walter Christaller
- Modell von August Lösch
Gemeinsame Merkmale klassischer Standorttheorien
1. Entwicklung von Modellen auf der Grundlage empirischen Materials (Daten, die auf Erfahrung und Praxis basieren)
2. Branchenspezifischer Charakter der Modelle (bestimmt zur Begründung der Standortwahl für Unternehmen einer bestimmten Branche)
3. Modelle haben in der Regel klassische grafische Darstellungen (Kreis, Dreieck, Sechseck)
4. Modelle berücksichtigen nicht die lokalen Besonderheiten der Entwicklung (Relief, Siedlungssystem, Klima)
5. Modelle geben keine Antwort auf die Frage nach einem eindeutigen optimalen Standort für ein Unternehmen – solche Standorte können gemäß dem Modell mehrere sein
Standort der Landwirtschaft: "Ringe" von Johann Heinrich von Thünen
Standort der Industrie: "Faktoren-Dreieck" von Alfred Weber
Dynamische Standortmodelle
Hauptzweck dynamischer Modelle:
- Berücksichtigung von Schwankungen von Angebot und Nachfrage auf lokalen Märkten, Preisschwankungen und anderen Faktoren. Somit wurde die Suche nach einem Gleichgewicht sowohl in der wirtschaftlichen Entwicklung des Landes insgesamt als auch im territorialen Aspekt (ausgewogene Entwicklung der Regionen) zu einer wichtigen Aufgabe.
Schlüsselbegriffe der Modelle – ungleichmäßige Entwicklung der Regionen, Divergenz und Konvergenz des Raumes, Produktionsfaktoren
Wichtige Perspektiven zur Dynamik der regionalen Entwicklung
1. Modell des räumlichen wirtschaftlichen Gleichgewichts von L. Walras. Hauptpositionen: Unter den Bedingungen von freiem Wettbewerb und Mobilität der Produktionsfaktoren streben regionale Systeme nach Gleichgewicht und stabilem Wachstum. Ähnliche Theorien werden als Konvergenztheorien bezeichnet – R. Solow, T. Swan, G. Mankiw.
2. Theorie der räumlichen Ungleichmäßigkeit der wirtschaftlichen Entwicklung (kumulativer Wachstum) – D. Williamson, G. Richardson, G. Myrdal, F. Perrou. Die Hauptthese lautet: Eine gleichmäßige wirtschaftliche Entwicklung der Region ist unmöglich.
Modell "Zentrum – Peripherie" – eine solche Darstellung der Region, deren strukturelle Komponenten in zwei allgemeine Gruppen (zentrale und periphere) unterteilt sind, die auf der Grundlage objektiver Gesetze der territorialen Differenzierung und Konzentration gebildet wurden und sich durch unterschiedliche Parameter der territorialen Ausbreitung, inneren Struktur und Konfiguration auszeichnen, verschiedene Funktionen und Eigenschaften haben.
Autoren des Konzepts: John Friedmann und Gunnar Myrdal
Inhaltlich verwandte Forschungen:
Torsten Hägerstrand und seine Theorie der Verbreitung von Innovationen
J. Friedmann unterschied vier Typen von Regionen:
- Kernregionen – Gebiete mit einer Konzentration fortschrittlicher Produktion mit dem größten Innovationspotenzial;
- Wachstumsregionen („Entwicklungskorridore“) – Nachbargebiete der Kerne, die sich schnell durch Industrialisierung und Entwicklung der Infrastruktur, die das Zentrum bedient, entwickeln;
- Regionen neuer Erschließung – Gebiete, in denen hauptsächlich Landwirtschaft, Holzernte und Abbau von Rohstoffen entwickelt werden;
- depressive, periphere Regionen mit einem alten Siedlungssystem, Stagnation aller Wirtschaftssektoren, in denen eine Verschärfung sozialer und wirtschaftlicher Probleme und Migration der Bevölkerung in besser entwickelte Regionen zu beobachten ist.
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