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Sie haben vielleicht in Filmen oder Serien gesehen, wie die Braut vor der Hochzeit versucht, „etwas Altes, etwas Neues, etwas Geliehenes und etwas Blaues“ zu finden. Für viele sieht das wie ein süßes Hochzeitsritual aus, doch hinter diesen Worten steckt eine alte viktorianische Tradition mit reicher Symbolik.
„Etwas Altes, etwas Neues, etwas Geliehenes, etwas Blaues und ein Sechspence in deinem Schuh“
Diese Reim entstand in England, im County Lancashire, bereits im 19. Jahrhundert. Zum ersten Mal wurde er 1871 in Druck festgehalten. Man glaubte, dass solche Kleinigkeiten die Braut vor dem bösen Blick schützen und eine glückliche Ehe sichern würden. Jedes der Elemente hatte seine eigene Bedeutung:
- etwas Altes symbolisierte die Verbindung zur Familie und zur Vergangenheit;
- etwas Neues — den Beginn des gemeinsamen Lebens und die Hoffnung auf die Zukunft;
- etwas Geliehenes — das Glück von einer glücklichen verheirateten Frau;
- etwas Blaues — Treue und Reinheit;
- und ein Sechspence im Schuh sollte materiellen Wohlstand versprechen.
Von England aus wanderte dieser Reim schnell in die USA, wo er fast ein obligatorisches Element der Hochzeitskultur wurde. In Schottland und Irland wird manchmal ein Sechspence als Zeichen des Glücks hinzugefügt. Heute ist die Tradition in der gesamten englischsprachigen Welt bekannt und dank Film und Fernsehen auch weit darüber hinaus.
Sogar britische Prinzessinnen haben diesen Brauch nicht ausgelassen.
- Kate Middleton hatte bei ihrer Hochzeit mit Prinz William im Jahr 2011 eine Spitze aus dem 19. Jahrhundert als „etwas Altes“, Ohrringe von ihren Eltern als „etwas Neues“, eine Cartier-Diadem, die sie von Königin Elizabeth geliehen hatte, als „etwas Geliehenes“ und ein blaues Band, das an ihr Kleid genäht war, als „etwas Blaues“.
- Megan Markle hielt sich 2018 ebenfalls an den Reim: „alt“ war ein Stück Stoff aus dem Hochzeitskleid von Prinzessin Diana, „neu“ ihr Givenchy-Kleid, „geliehen“ das Diadem von Königin Mary und „blau“ der Aquamarinring von Diana und die Vergissmeinnicht im Strauß.
Ähnliche Reime gibt es in Europa nicht, aber symbolische Rituale existieren überall. In Deutschland veranstalten die Brautleute einen Polterabend und zerschlagen Geschirr „zum Glück“. In Schottland und Irland praktiziert man handfasting, bei dem die Hände der Brautleute mit Bändern verbunden werden als Zeichen der Einheit. In Italien wählt die Braut manchmal ein grünes Detail als Symbol des Glücks, und im alten Irland galt sogar ein blauer Hochzeitsanzug als gesegnet.
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